Das Ergebnis lag damit im Rahmen der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 650 bis 670 Millionen Euro. Dabei profitierte Brenntag sowohl von organischem Wachstum, wie Akquisitionen als auch von einer höheren Effizienz. Dank höherer Verkaufspreise und gestiegener Absatzmengen wuchs der Umsatz um 13,5% auf rund 8,7 Milliarden Euro.
Unter dem Strich verblieb ein Konzerngewinn von 277 Millionen Euro, der sich damit fast verdoppelt hat. Hauptgrund waren eine verbesserte Kapitalstruktur, ein Abbau der Verschuldung nach dem Börsengang im März 2010 sowie niedrigere Finanzierungskosten nach einer erfolgreichen Refinanzierung Mitte 2011. Das Unternehmen will seinen Aktionäre daher eine Dividende zahlen. Zur Höhe der Ausschüttung machte Brenntag aber noch keine Angaben.
Für das laufende Jahr rechnet Brenntag auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem weiteren Ergebniswachstum. Der positive Trend in der Chemiedistribution dürfte anhalten. (Dow Jones)



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